Bitte Warten!

Egal ob auf den Bus, den ersten Schneefall oder den Termin beim Arzt. Das Warten scheint zu unserm Leben dazu zu gehören.

Aber was tun wir eigentlich, wenn wir warten? Verbringen wir die Zeit wirlich mit Nichtstun? Oder ist das Warten auch eine eigene Form von Aktivität?

In jedem Fall: Das Warten schenkt mir Zeit für einen neuen Gedanken.

Sogar der König David, der so viel mit Gott erlebt hatte, kennt diese Unruhe und Bedrückung, wenn etwas nicht gut läuft. Darum muß er sich selber ermahnen, auf Gott zu warten, und er muß seinen Blick bewußt auf Gott richten.

„Meine Seele, warum bist du betrübt und bist so unruhig in mir?
Harre auf Gott; denn ich werde Ihm noch danken, meinem Gott und Retter, auf den ich schaue.“
Psalm 42,6

Wer von uns kennt dies nicht: Wir möchten immer alles sofort – wenn wir uns etwas wünschen, wollen wir es sofort und wenn wir ein Problem haben, muß es sofort gelöst werden. Es fällt uns schwer geduldig abzuwarten und doch sind diese Zeiten so wichtig für unser Glaubensleben. Sie lassen uns reifen und stärker werden.

Ihr Lieben, Geduld ist ein Zeichen von Reife und ein starker Glaube ist das Zeichen eines reifen Christen – der weiß: Gott ist mein Retter, Ihm kann ich alles, in seine mächtigen Hände legen und geduldig auf seinen Zeitplan vertrauen. Wenn wir schwierige Zeiten erleben, wollen wir Gott nicht drängen. Ja, es ist gut, Ihm die Sorgen zu erzählen, aber es ist zuviel, wenn wir Ihn überreden wollen, sofort alles nach unseren Wünschen zu erledigen.

Unser Gebet ist mehr als „nur“ ein Gespräch, in dem wir uns auch Zeit nehmen hinzuhören, was Gott uns sagen möchte. ER will uns immer Mut machen, Hoffnung und Trost geben und ER will sich in jeder Situation verherrlichen und unseren Glauben an Ihn stärken.

Unser Herr Jesus, hat uns fest an Seiner Hand und wird uns überall durchbringen. ER ist der Retter, auf den ich schaue!

Ich will dich heute ermutigen zu erwarten, dass Gott dir in deiner Situation, die nötige Weisheit und Kraft geben wird, auszuharren. Vielleicht benötigst du auch den Mut etwas zu wagen, dass dir schon lange auf dem Herzen liegt, dann bitte Gott darum. Gott ist auf deiner und meiner Seite und liebt es, uns zu beschenken, uns zu helfen und uns das zu geben, was wir in gewissen Situationen benötigen. Amen

Ich wünsche dir einen wundervollen und überfließend gesegneten Tag, an der Hand dessen, der dir jeden Tag deines Lebens schenkt und der jeden Tag zum wichtigsten Tag deines Lebens macht ツ

In Jesu Liebe verbunden, Andreas ღ

Bitte Warten! erlebe Gott #erlebeGott
Teilen mit

Dankbarkeit und Freude …

Dankbarkeit, fängt ganz klein an und warum ist es eigentlich so wichtig zu danken?

Danken macht uns bewusst: Es ist nicht selbstverständlich, dass andere etwas für uns tun.

„Geben ist seliger als Nehmen.“ – Wie wahr ist dieses Pauluswort aus der Apostelgeschichte. Und der Dank, den man für das Gegebene empfängt, ist das Schönste an allem! Weil da etwas zurückstrahlt von der Freude, die man verschenkte, zurückstrahlt ins eigene Herz.

Wie sieht das aber nun mit unserer Dankbarkeit gegenüber Gott aus? Ist das da genauso wie unter uns Menschen?

In der Bibel wird immer wieder gedankt und gelobt. Es gibt Psalmen, die uns rufen: „Stimmt ein in den Dank!“ Die Paulusbriefe – immer wieder hören wir die Aufforderung: „Seid dankbar in allen Dingen!“ Oder denken wir an die Geschichte von den 10 Aussätzigen, wo Jesus erstaunt fragt: „Waren es nicht zehn, die Gott gesund gemacht hat? Wo sind die anderen neun? Ist kein einziger zurückgekommen, um Gott zu loben als nur dieser eine, noch dazu ein nicht-jüdischer Samariter?“

Zu oft bedanken wir uns bei den Falschen und irgendwie liegt es uns näher, an Zufälle zu glauben als an die Güte Gottes; – das liegt unserem Denken irgendwie fern. Doch wir wollen unser Denken erneuern und die himmlische Dimension mit einbeziehen. Ihr Lieben, überall und in allen Dingen und jederzeit wirkt Gott!

Dieses Denken wollen wir einüben und trainieren, denn es entsteht nicht von allein.
Je mehr wir Gott in den Dingen wirken sehen, desto mehr Dankbarkeit und Freude entsteht in uns. Und je mehr Dankbarkeit, desto mehr wächst unser Vertrauen auf Ihn, unseren herrlichen Gott und Vater. Und je mehr Vertrauen, desto mehr bitten wir Ihn um Hilfe in jeder Lage. Und je mehr Hilfe Gottes, desto mehr sehen wir Ihn wirken …

Ja, der Gottesdank ist sogar so wertvoll, dass er allem, was wir mit Dankbarkeit empfangen eine neue Qualität gibt: „Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird; denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet.“ Der Dank macht das Empfangene erst wirklich gut.

Gott danken macht uns bewusst: Es ist nicht selbstverständlich, was Gott für uns tut. Alles ist ein Geschenk.

Dass die Sonne uns wärmt und die Frucht zum Reifen bringt, dass der Frühling uns das Herz erwärmt nach der langen Kälte, dass der Sommer das Grün in die Bäume und die Kraft in die Früchte strömen lässt – nichts davon ist selbstverständlich. Alles ist ein Geschenk. Gott möchte, dass von der Freude, die er uns schenkt, etwas zurückstrahlt. Zu ihm selbst, aber auch zu unseren Mitmenschen.

Da wo Gott ist, herrscht Freude und Jubel und König David, der folgenden Psalm als Dankgebet schrieb, wußte es genau: Nicht irgend jemand und kein Zufall hatte ihn gerettet, sondern der Herr selbst.

„Da hast Du mein Klagen in Tanzen verwandelt,
hast mir das Trauergewand ausgezogen
und mich mit Freude umgürtet.“
Psalm 30,12

Wer Gott von Herzen dankt, der erlebt etwas ganz Wunderbares: Er wird selber reich und glücklich. Amen

Ich wünsche euch einen wundervollen Tag, seid überfließend gesegnet und herzlich umarmt ?

In Jesu Liebe verbunden, Andreas ?



Gott danken macht uns bewusst_ Es ist nicht selbstverständlich, was Gott für uns tut. Alles ist ein Geschenk ... #täglicheImpulse #erlebeGott

Teilen mit