Die liebevolle Güte Gottes …

Aufgrund dessen, was Jesus tat, erweist uns Gott seine liebevolle Güte; ER erhebt uns in die Position von Söhnen oder Töchtern.

Eines der wichtigsten hebräischen Worte im Alten Testament ist hesed, das 240-mal verwendet wird. Es wird oft als Gnade übersetzt, aber die Bedeutung dieses Wortes ist viel umfassender – loyale oder feste Treue betreffend oder Bündnistreue. Kein einziges deutsches Wort wird dieser Bedeutung in der Übersetzung gerecht, weil keine Sprache in der Lage ist, dieses zentrale Merkmal von Gottes Charakter zu beschreiben.

Das Wort Hingabe kommt der Vorstellung vielleicht am nächsten. Aber auch der Ausdruck hingebungsvoller Liebe, die sich in Taten auswirkt, ist darin enthalten. Das ist der Grund, warum dieser Begriff manchmal zutreffenderweise als Gnade, wie bereits erwähnt, oder als liebevolle Güte oder einfach „nur“ als Güte übersetzt wird.

Wenn wir wollen, dass Gott, der letztendlich die Kontrolle darüber hat, was im Universum vorgeht, uns gegenüber gütig ist, dann sind wir gut damit beraten, auch selbst anderen gegenüber gütig zu sein. „Glückselig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen“ (Matthäus 5,7).

Jesus Christus hat betont, dass wir jedermann gegenüber gütig sein sollten, nicht nur gegenüber unserer Familie und unseren Freunden (Lukas 6,31-34). „So wird euer Lohn groß sein und ihr werdet Kinder des Allerhöchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen“ (Lukas 6 Vers 35).

Unsere Beweggründe für „gute Taten“ sollten nicht darin bestehen, dass wir andere Menschen beeindrucken wollen (Matthäus 6,1-4). Gott segnet uns dann am meisten, wenn unsere Güte in Demut, in aller Stille und wenn möglich anonym ausgeübt wird. Wahre Güte bedeutet zu helfen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

Güte äußert sich darin, dass man zum Wohl anderer etwas unternimmt. Der Apostel Paulus erinnerte Christen mit den Worten: „Kleidet euch somit . . . mit der innigen Zuneigung des Erbarmens, mit Güte, Demut, Milde und Langmut“ (Kolosser 3,12). Güte gehört somit zur sinnbildlichen Kleidung eines wahren Christen. Es kann gut sein, dass du jetzt denkst: „Ich kann nicht das Wunder für andere sein, weil ich selbst genug habe, worum ich mich noch kümmern müsste. Gott muss zuerst ein paar Wunder in meinem Leben tun.“ Ich möchte dich heute ermutigen: Wenn du beginnst, ein Wunder für andere zu sein, kannst du sicher sein, dass Gott sich um all deine Nöte und Probleme kümmern wird.  Wenn du Menschen hilfst, für andere da bist und dich um sie kümmerst, säst du eine Saat in ihrem Leben aus, welche früher oder später aufgehen wird.

Der HERR segne dich überfließend und vertraue, wenn Gott dir sagt „verlass Dich nicht auf Deine Kraft“, dann darfst du auch gewiss sein, dass ER dir hilft! Auch heute. AMEN

In Jesu Liebe verbunden, Andreas ღ





Die liebevolle Güte Gottes ... Andreas Keiper
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